Gefährdungsbeurteilung

Von Anfang an auf der sicheren Seite

Erstmal: vielen Dank für Ihr aufgeschlossenes Interesse an gesunden und sicheren Arbeitsplätzen. Ich freue mich, dass Sie Ihren Mitarbeitenden einen innovativen und gesundheitserhaltenden Arbeitsplatz bieten möchten.

Auf dieser Seite, erhalten Sie ein paar Eckdaten zur Umsetzung der psychischen Gefährdungsbeurteilung. Dabei geht es nicht darum zu überprüfen ob Ihre Mitarbeitenden psychisch krank sind, sondern ob deren Arbeitsplätze eine psychische Belastung darstellen.

Nach der Überprüfung werden bei Gefährdungen Maßnahmen (gemeinsam mit den Mitarbeitenden) entwickelt, Lösungen erarbeitet und besprochen, um die psychische Belastung zu reduzieren oder gar abzustellen.

Ziel und Nutzen dieser Maßnahme

  • Erfüllung der gesetzlichen Pflichten.
  • Nachhaltige, messbare Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und des Betriebsklimas.
  • Mittelfristige Verbesserung des Krankenstandes und der Fehlzeiten.
  • Erhöhung der täglichen Qualität in allen Unternehmensbereichen.
  • Positive Auswirkung auf bestehende QM-Abläufe (z.B. DIN EN 9001:2015).
  • Vorteile bei der Gewinnung und Übernahme neuer (Fach-)Kräfte oder Auszubildende.
  • Installation von sicheren und gesunden Arbeitsplätzen.

Vorgehen und wichtige Schritte

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) sieht sieben Schritte zur psychischen Gefährdungsbeurteilung vor:

Steuerungskreis

zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung am Arbeitsplatz nach Richtlinien der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA):

1. Festlegen von Tätigkeiten/Bereiche

(Klärung am Telefon oder kurzer Besuch in Ihrem Betrieb)

2. Ermittlung der psychischen Belastung der Arbeit

(mittels standardisiertem Fragebogen, den Ihre Mitarbeitende ausfüllen)

7. Dokumentation

(…der sieben Schritte durch mich für Ihre Unterlagen)

3. Beurteilung der psychischen Belastung der Arbeit

(elektronisch und computergestützte Auswertung durch mich)

6. Aktualisierung/Fortschreibung

(bei erheblicher betrieblicher Veränderung, spätestens nach drei Jahren)

4. Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen

(Workshop mit den Mitarbeitern zur Maßnahmenentwicklung)

5. Wirksamkeitskontrolle

(erneute Kontaktaufnahme durch mich, ob Maßnahmen wirksam sind)

Warum? – Gesetzlicher Rahmen

§5 Abs.3 Nr.6 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), §3 Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), und besonders die 2016 geänderte Betriebssicherheitsverordnung (§3) (BetrSichV) begründen eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung.

Diese Beurteilung, der psychischen Belastung am Arbeitsplatz, wird mittels standardisiertem Fragebogen und anschließendem Workshop erfasst und dokumentiert. Der Ablauf, der Inhalt, die einzusetzenden Techniken und die notwendigen Punkte dieser Beurteilung sind in einer verbindlichen Richtlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) beschrieben. Die von mir eingesetzten Tools, entsprechen allen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist ausdrücklich von Personen mit einer entsprechenden Fachkenntnis durchzuführen, die von der Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. dem Betriebsarzt unterstütz wird. Wird die psychische Gefährdungsbeurteilung nicht oder nur unangemessen durchgeführt, drohen Bußgelder bis 25.000 Euro, in schweren Fällen kann aber auch Geld oder Freiheitsstrafe drohen (§§25, 26 ArbSchG – Bußgeldvorschrift, Strafvorschrift) wenn beispielsweise ein stressbedingter Arbeitsausfall entsteht.

Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen und stehe Ihnen selbstverständlich für Fragen zur Verfügung.
Sollten Sie noch keine psychischen Gefährdungsbeurteilung für Ihren Betrieb erarbeitet haben, so nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf, ich erstelle Ihnen selbstverständlich ein Angebot und bin für Sie da.

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